Als Albert Schilling im Jahre 1962 als einer von drei Künstlern zum Wettbewerb für das Hauptportal des Domes in Würzburg eingeladen wurde, hatte er bereits eine lange und beeindruckende Liste vorzuweisen, die von Altargerät bis zur Gestaltung von gesamten Altaräumen reichte. Die allermeisten Arbeiten entstanden für katholische Kirchen der Schweiz, doch führte er auch Aufträge für einige Gemeinden in der Bundesrepublik aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg blickte man im deutschen Kirchenbau in die Schweiz, wo Hermann Baur (1894 – 1980) und Fritz Metzger (1898 – 1973) Kirchen schufen, die auch Hans Schädel (1910 – 1996) als Impulse für das eigene Schaffen nutzte. Mit beiden führenden Architekten im Schweizer Kirchenbau arbeitete Albert Schilling zusammen. Der Name Albert Schilling hatte daher auch im Deutschland der Nachkriegszeit und insbesondere im Bistum Würzburg einen guten Klang.
