Von Bruno Leuthold, Schmied, Alt-Regierungsrat, Stans NW (in Erinnerungen, 2004)
In seiner Dankesadresse am Schluss des Bandes 8 über Sakrale Kunst, herausgegeben von der Schweizerischen Lukasgesellschaft anno 1966, also vor bald vierzig Jahren, würdigte Albert Schilling die Zusammenarbeit mit verschiedenen Leuten und schrieb u. a.:
„…dann dem Schmiedemeister Bruno Leuthold in Stans, in dessen Schmiede wir nach Feierabend manche Stunde zusammen gearbeitet haben.“
Schon damals war ich freudig überrascht und erstaunt über diese Aufmerksamkeit, konnte ich doch nicht ahnen, im Umfeld seines grossartigen Wirkens einen solchen Platz eingenommen zu haben. Ähnliche Gefühle hege ich auch heute wieder bei der Anfrage seiner Tochter Roswita, mich im Rahmen dieser Publikation über meine Beziehung zu diesem großen Meister zu äussern.
Unsere ersten Begegnungen liegen wohl über sechzig Jahre zurück. Als 16-Jähriger trat ich 1939 bei meinem Vater in die Schmiede- und Schlosserlehre ein. Also im selben Jahr, als Albert Schilling sein Atelier in Stans bezog.