Albert Schilling (1904-1987)

 

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Aktualisiert am
26.04.2004 von
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 Mensch und Werk

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Lebensdaten
Werke
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Albert  Schilling
Bildhauer
Arlesheim

geboren: 21. März 1904  in Zürich
gestorben:  30. Juli 1987 in Arlesheim

Studium der Theologie und Kunstgeschichte
1930 – 1932 Hochschule für Bildende Kunst in Berlin
1932 – 1945 Ateliers in Zürich, Paris und Stans (Eidgenössisches Kunststipendium),
ab 1946 in Arlesheim
1961 Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel
1962 Biennale di Venezia
1974 Kulturpreis des Kantons Baselland
2004 Ausstellung Gedanken und Skulpturen,
Buch Notizen zur Bildhauerei

«Schilling, Albert,  Plastiker und Bildhauer. Kleinplastiken und Porträtbüsten in Bronze, Kunst im öffentlichen Raum. Erneuerer der sakralen Plastik und  Raumgestaltung [...] Sein Einfluss auf die jüngere Sakralkunst reichte weit über die Schweiz hinaus. [...] Das Arbeiten mit harten Gesteinssorten erlernte Albert Schilling nach seiner Übersiedlung nach Stans, als infolge der Wirtschaftssituation nach Kriegsausbruch nur noch der harte, silikathaltige Schrattenkalk aus den Steinbrüchen des Pilatus zur verfügung stand. Nachdem er sich mit diesem widerspenstigen Material vertraut gemacht hatte, verstand er es in seinem späteren Werk immer wieder, mit hervorragendem Gespür für die Materialität eines Steins eine optimale Verbindung von Form, Volumen und Oberflächenstruktur zu realisieren. [...] In der gleichwertigen Durchformung des konvexen Volumens und des konkaven Raumes erkannte Schilling eine der bedeutendsten Erweiterungen der skulpturalen Möglichkeiten durch die Abstraktion.»

(Gabrielle Obrist, Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst, Herausgeber: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich und Lausanne, Verlag Neue Zürcher Zeitung 1998 [Ausschnitt])

 

 

 

Lebensdaten

 

 

Werke : Stehende Figur, 1944, Lopperstein, Wabern bei Bern, Bundesamt für Landestopographie; Lesender, 1948, Bronze, Luzern, Gartenhof der Zentralbibliothek; Der Weisende, 1957, Wirbelauermarmor, Zürich, Weinbergstrasse; Fischer, 1959, Bronze, Basel, Solitude-Park; Margrit, 1954, Jurakalk, Ebenrain, Sissach; Altar, Taufbecken, Portal, 1960 Dom von Arlesheim, Krypta; Plastisches Gesamtkonzept Kirche St. Bernhard,1964, Mannheim; Gestaltung der Vierung mit grossen abstrakten Skulpturen,1963 - 67, Dom von Würzburg; 3 Skulpturen  aus verschiedenen Epochen, (Stehende, Demeter Erinys, Introvertierter Stein), Dorfplatz, Arlesheim.
 

Werke

Von 1963 – 67 gestaltete Albert Schilling die Vierungspartie des Domes von Würzburg, (u.a. mit einer 6,3 m hohen Steinskulptur). Die Reste dieses Lahnmarmors waren es zuerst, die den Bildhauer lockten freie Skulpturen zu machen. Es entstand daraus sein Spätwerk : 24 abstrakte Steinskulpturen von grosser Konsequenz und Dichte, die Schwerpunkte der Ausstellung.
 

 


 

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