|
| |
|
Mensch
und Werk
|
Zitat
Lebensdaten
Werke
Zitat |
Albert
Schilling
Bildhauer
Arlesheimgeboren:
21. März 1904 in Zürich
gestorben: 30. Juli 1987 in Arlesheim
Studium
der Theologie und Kunstgeschichte
1930 – 1932 Hochschule für Bildende Kunst in Berlin
1932 – 1945 Ateliers in Zürich, Paris und Stans (Eidgenössisches
Kunststipendium),
ab 1946 in Arlesheim
1961 Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel
1962 Biennale di Venezia
1974 Kulturpreis des Kantons Baselland
2004 Ausstellung Gedanken
und Skulpturen,
Buch
Notizen zur Bildhauerei
«Schilling,
Albert, Plastiker und Bildhauer. Kleinplastiken und Porträtbüsten in
Bronze, Kunst im öffentlichen Raum. Erneuerer der sakralen Plastik und
Raumgestaltung [...] Sein
Einfluss auf die jüngere Sakralkunst reichte weit über die Schweiz hinaus.
[...] Das
Arbeiten mit harten Gesteinssorten erlernte Albert Schilling nach seiner Übersiedlung
nach Stans, als infolge der Wirtschaftssituation nach Kriegsausbruch nur noch
der harte, silikathaltige Schrattenkalk aus den Steinbrüchen des Pilatus zur
verfügung stand. Nachdem er sich mit diesem widerspenstigen Material vertraut
gemacht hatte, verstand er es in seinem späteren Werk immer wieder, mit
hervorragendem Gespür für die Materialität eines Steins eine optimale
Verbindung von Form, Volumen und Oberflächenstruktur zu realisieren. [...] In
der gleichwertigen Durchformung des konvexen Volumens und des konkaven Raumes
erkannte Schilling eine der bedeutendsten Erweiterungen der skulpturalen Möglichkeiten
durch die Abstraktion.»
(Gabrielle
Obrist, Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst, Herausgeber: Schweizerisches
Institut für Kunstwissenschaft, Zürich und Lausanne, Verlag
Neue Zürcher Zeitung 1998 [Ausschnitt])
|
|
|
|
Lebensdaten |
|
|
|
|
Werke
: Stehende
Figur, 1944, Lopperstein, Wabern bei Bern, Bundesamt für Landestopographie; Lesender,
1948, Bronze, Luzern, Gartenhof der Zentralbibliothek; Der
Weisende, 1957, Wirbelauermarmor, Zürich, Weinbergstrasse;
Fischer,
1959, Bronze, Basel, Solitude-Park;
Margrit,
1954, Jurakalk, Ebenrain, Sissach; Altar,
Taufbecken, Portal, 1960 Dom von Arlesheim, Krypta; Plastisches
Gesamtkonzept
Kirche St. Bernhard,1964, Mannheim; Gestaltung
der Vierung
mit grossen abstrakten Skulpturen,1963 - 67, Dom von Würzburg; 3
Skulpturen aus verschiedenen
Epochen, (Stehende,
Demeter Erinys,
Introvertierter Stein), Dorfplatz, Arlesheim.
|
Werke |
|
Von
1963 – 67 gestaltete Albert Schilling die Vierungspartie des Domes von Würzburg,
(u.a. mit einer 6,3 m hohen Steinskulptur). Die Reste dieses Lahnmarmors waren
es zuerst, die den Bildhauer lockten freie Skulpturen zu machen. Es entstand
daraus sein Spätwerk : 24 abstrakte Steinskulpturen von grosser Konsequenz und
Dichte, die Schwerpunkte der Ausstellung.
|
|
|
|
Zitat |
| up |
|
|