Medien-Information
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Auskünfte: Roswita Schilling T/F 061 701 76 58
info@AlbertSchilling.ch
www.AlbertSchilling.ch
Sehr geehrte Damen und Herren
Albert Schilling wäre in diesem
Jahr hundert Jahre alt geworden. Das Projekt „Gedanken und Skulpturen“ öffnet
eine heutige Sicht auf den Bildhauer, der mit vielen Werken im öffentlichen
Raum präsent ist.
Im ehemaligen Atelier, im Garten
und im Wohnhaus des Künstlers, in Arlesheim, findet im Mai und Juni eine Ausstellung
statt, in der vor allem Werke aus dem freien, abstrakten Spätwerk des
Bildhauers präsentiert werden. Gestaltet wird sie von der Ausstellungsmacherin
Barbara Reinhard.
Am Donnerstag, 29.April,
15.00 Uhr,
laden wir Sie ein zu einem
Medienapéro anlässlich der Ausstellungseröffnung. Er findet im ehemaligen
Atelier des Künstlers statt, am
Homburgweg 22, 4144
Arlesheim
Zu Albert Schillings Geburtstag,
am 21.März, erscheint ein Buch unter dem Titel „Notizen zur Bildhauerei“. Es enthält
ausschliesslich Texte aus der Feder von Albert Schilling und Fotos von Walter
Grunder.
Das Projekt "Albert Schilling
1904 – 1987, Gedanken und Skulpturen" wird finanziert von der Gemeinde
Arlesheim, von den drei Richterich Stiftungen in Laufen, von der
Basellandschaftlichen Kantonalbank und von "Kulturelles BL".
Ihre Fragen zum Projekt „Gedanken
und Skulpturen“ beantwortet gerne:
Roswita Schilling, Homburgweg 22, 4144 Arlesheim, Tel/Fax: 061/ 701 76 58,
E-Mail: info@AlbertSchilling.ch
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Mit
freundlichen Grüssen |
Download für Texte und Fotos: www.AlbertSchilling.ch/Medien
Albert Schilling
Bildhauer
Arlesheim
* 21. März
1904 in Zürich
30. Juli 1987 in Arlesheim
Der
Bildhauer Albert Schilling schuf in
fünfzig Jahren konzentrierter Arbeit ein umfangreiches Werk, das sich stetig
weiter entwickelte. Dabei beflügelten ihn die Arbeit an der menschlichen Figur
und das Portrait stets von neuem; die plastischen Strukturen der Natur waren
für ihn eine wichtige Quelle der Inspiration. Seine meist grossen
Steinskulpturen stehen auf Plätzen und
in Anlagen, in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kirchen und Museen. Genaue
Kenntnis und Kühnheit der Intuition geben ihnen Präsenz und Eigenständigkeit.
Als
kraftvoller Erneuerer der sakralen Kunst erhielt Albert Schilling viele Aufträge
für plastische Raumgestaltungen und Altäre in Kapellen, Kirchen und Kathedralen.
Er befasste sich intensiv mit der Plastizität des Kubus und mit dem
Durchdringen des Würfels wurde die Abstraktion immer eindeutiger. Es folgten
ungegenständliche runde, organische Formen, die mit den Händen, also dem Tastsinn,
feinfühliger zu erfahren sind als mit den Augen. Die konkave Form, also die Höhle,
das Ausgesparte, der innere Raum, wurde für ihn zur spannendsten Entdeckung
seines Spätwerks.
Die
Ausstellung in Arlesheim gibt Besuchern die Möglichkeit, die Dichte und tiefe
Spiritualität zu erfahren, die uns in Albert Schillings Werken mit Stille und
Klarheit berührt.
Albert Schilling
Bildhauer
Arlesheim
* 21. März
1904 in Zürich
30. Juli 1987 in Arlesheim
Studium der Theologie und Kunstgeschichte
1930
– 1932 Hochschule für Bildende Kunst in Berlin
1932
– 1945 Ateliers in Zürich, Paris und Stans (Eidgenössisches Kunststipendium),
ab 1946 in Arlesheim
1961
Einzelausstellung in der Kunsthalle Basel
1962
Biennale di Venezia
1974 Kulturpreis des Kantons Baselland
Werke : Stehende Figur, 1944, Lopperstein, Wabern bei Bern, Bundesamt für Landestopographie; Lesender, 1948, Bronze, Luzern,
Gartenhof der Zentralbibliothek; Der Weisende,
1957, Wirbelauermarmor, Zürich, Weinbergstrasse; Fischer, 1959, Bronze, Basel, Solitude-Park; Margrit, 1954, Jurakalk, Ebenrain, Sissach; Altar, Taufbecken, Portal, 1960 Dom von Arlesheim, Krypta,; Plastisches Gesamtkonzept Kirche St. Bernhard,1964, Mannheim; Gestaltung der Vierungspartie mit grossen abstrakten Skulpturen,1963 - 1967, Dom
von Würzburg; 3 Skulpturen aus verschiedenen
Epochen (Stehende, Demeter Erinys, Introvertierter Stein), Dorfplatz, Arlesheim.
Von 1963 – 67 gestaltete Albert Schilling die Vierung
des Domes von Würzburg, (u.a. mit einer 6,3 m hohen Steinskulptur). Die Reste
dieses Lahnmarmors waren es zuerst, die den Bildhauer lockten freie Skulpturen
zu machen. Es entstand daraus sein Spätwerk : 24 abstrakte Steinskulpturen von
grosser Konsequenz und Dichte, die Schwerpunkte der Ausstellung .
«Schilling, Albert, Plastiker
und Bildhauer. Kleinplastiken und
Porträtbüsten in Bronze, Kunst im öffentlichen Raum. Erneuerer der sakralen
Plastik und Raumgestaltung [...]
Sein
Einfluss auf die jüngere Sakralkunst reichte weit über die Schweiz hinaus.
[...]
Das
Arbeiten mit harten Gesteinssorten erlernte Albert Schilling nach seiner Übersiedlung
nach Stans, als infolge der Wirtschaftssituation nach Kriegsausbruch nur noch
der harte, silikathaltige Schrattenkalk aus den Steinbrüchen des Pilatus zur
verfügung stand. Nachdem er sich mit diesem widerspenstigen Material vertraut
gemacht hatte, verstand er es in seinem späteren Werk immer wieder, mit
hervorragendem Gespür für die Materialität eines Steins eine optimale
Verbindung von Form, Volumen und Oberflächenstruktur zu realisieren. [...] In
der gleichwertigen Durchformung des konvexen Volumens und des konkaven Raumes
erkannte Schilling eine der bedeutendsten Erweiterungen der skulpturalen
Möglichkeiten durch die Abstraktion.»
(Gabrielle Obrist, Biografisches Lexikon der Schweizer
Kunst, Herausgeber: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich und
Lausanne, Verlag Neue Zürcher Zeitung 1998 [Ausschnitt])
Albert
Schilling Bildhauer (1904 – 1987)
"Gedanken
und Skulpturen
1. Mai –
13. Juni 2004
Die Ausstellung findet im ehemaligen Atelier,
Wohnhaus und Garten des Künstlers
am Homburgweg 22, in Arlesheim bei
Basel statt.
Beschilderung ab Haltestelle "Baselstrasse", Tram
Nr. 10
und ab Dorfplatz Arlesheim.
Vernissage: Samstag
1. Mai 2004, 11.00 Uhr
Mit Musik und kurzen Lesungen um
15.00 und 17.00
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Öffnungszeiten: |
Donnerstag und Freitag
17.00 Uhr – 20.00 Uhr Samstag 11.00 Uhr – 20.00 Uhr Sonntag 11.00 Uhr – 18.00 Uhr Und nach Vereinbarung. |
Begleitprogramme jeweils
ab 11.00 h
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Sonntag, 9. Mai 2004 |
Mit Bildhauer René Küng |
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Sonntag, 16.Mai 2004 |
Mit der Ausstellungsmacherin
Barbara Reinhard |
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Sonntag, 23.Mai 2004 |
"Notizen zur
Bildhauerei" |
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Sonntag, 6.Juni 2004 |
Reinhold Schneider
"Bildhauer und Dichter", ein |
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Sonntag, 13. Juni 2004 |
Finissage |
«Schwerpunkt
der Ausstellung ist das Spätwerk von Albert Schilling. Diese Arbeiten
sind die Essenz seines Schaffens. Ihre Klarheit und Kraft und das grossartige
bildhauerische Können, welches hier ables- und abtastbar ist, vollenden sein umfangreiches
Werk. Hier kommt zum Tragen, was der Künstler selbst mit folgenden Worten
beschrieben hat: ‚Letzten Endes sind es nicht die skulpturalen Erkenntnisse,
welche den Bildhauer befähigen, in seinen Werken die grösste plastische Realität
zu erreichen, sondern die absolute Echtheit, Schlichtheit, Ehrlichkeit seines
Tuns.’ Die Konzeption der Ausstellung wird diesen Wunsch nach Schlichtheit
und Ehrlichkeit aufnehmen.» (Barbara
Reinhard)
Albert Schilling
Bildhauer (1904 – 1987)
Notizen zur Bildhauerei
Herausgegeben von Roswita
Schilling und Jürg Seiberth
Schwabe Verlag Basel und Edition Text und Media Arlesheim
68 S., illustriert, mit
Audio-CD, Fr. 68.--
ISBN 3-9521984-2-0
ISBN 3-7965-2069-3
Erscheinungsdatum: März 2004
Im Buch kommt ausschliesslich der Künstler Albert Schilling
zu Wort.
Der erste Teil „Mensch,
Stein, Ewigkeit“ ist seinem weniger bekannten Spätwerk gewidmet. Die kurzen
präzisen Texte entstanden 1984 als Notizen zu einer Radiosendung. Sie enthalten
die Quintessenz von Albert Schillings Überlegungen zur Bildhauerei. Die Radiosendung
liegt dem Buch als Audio-CD bei.
Der zweite Teil – „Immer
weniger - immer weiter“ – enthält Tagebuchausschnitte aus den Jahren 1930 bis
1966. Diese Aufzeichnungen von Gedanken, Erlebnissen und handwerklichen
Beobachtungen geben Einblick in Albert Schillings Welt des Raums, der Formen
und der Materialien und seine Beziehung zu Kunst und Spiritualität.
Illustriert ist die Publikation mit Walter Grunders
Fotografien von weniger bekannten, freien Skulpturen aus dem Spätwerk des
Bildhauers. Gestaltet wurde der Band durch die Grafikerin Karin Rütsche.
«Der Tastsinn: Unsere optische Zeit leidet an einem katastrophalen
Verlust des Tastsinns. Er ist der ursprünglichste Sinn des Menschen, der
primärste, der unmittelbarste, der handgreiflichste. Er braucht kein Übertragungsmedium,
wie zum Beispiel das Ohr die Schallwellen braucht. Auch das Licht, und damit
die Farbe, braucht die Luft.Der Tastsinn lässt Dasein, Präsenz, handgreifliche
Gegenwart im spürbaren Gegenüber erleben.» (Albert Schilling)
Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne ein
Rezensionsexemplar.